Aktuelles

Kostenloser Kleinanzeigenmarkt online

Aufgrund mehrfacher Nachfrage haben wir uns entschlossen einen kostenlosen Kleinanzeigenmarkt online zu stellen.

Weiterlesen …

Starker Norden

Unter www.starker-norden.info präsentieren sich alle Marktplätze auf einem Blick.

Weiterlesen …

Unsere Wesermarsch

Der Landkreis Wesermarsch erstreckt sich am westlichen Ufer der Unterweser von Lemwerder im Süden über Stedingen, das Stadland bis nach Butjadingen, die idyllische Halbinsel zwischen Außenweser und Jadebusen. Im Süden grenzt der Landkreis an die kreisfreie Stadt Oldenburg, gleichzeitig Sitz der Bezirksregierung Weser-Ems, und den Landkreis Oldenburg, im Westen an die Landkreise Ammerland und Friesland wie auch in Sichtweite über den Jadebusen hinweg an die kreisfreie Stadt Wilhelmshaven.

Die Nachbarn am östlichen Ufer der Außen- und Unterweser sind die Landkreise Cuxhaven und Osterholz sowie der Stadtstaat Bremen und die Stadt Bremerhaven. Sitz der Kreisverwaltung ist die Kreis- und Seehafenstadt Brake. Die Wesermarsch ist gekennzeichnet durch 60 Kilometer Wattenküste sowie 90 Kilometer Flussufer an der Weser und Hunte.

Ein weiteres Territorium des Landkreises ist die Vogelinsel Mellum im Mündungsbereich der Weser. Die Landschaft als solche ist die gleiche wie vor 150 Jahren. Eine unter Botanikern und anderen Wissenschaftlern als einmalige Sehenswürdigkeit seiner Art in Europa gilt das "Schwimmende Moor" von Sehestedt. Es liegt im Deichvorland am Jadebusen und bildet auf diese Weise einen Schutz gegen Sturmfluten. Das besondere an diesem sehr großen Hochmoor ist, dass sich seine Torfschichten bei Sturmfluten vom Kleiboden abheben und vom Seewasser getragen werden.

Der Landkreis Wesermarsch mit Kreissitz in Brake bildet den nordöstlichen Teil des Regierungsbezirkes Weser-Ems. Er ist 822 Quadratkilometer groß und hat ca. 94.500 Einwohner. Unterweser und Wattenmeer bilden die natürliche Grenze im Osten und Norden. Die westliche Kreisgrenze reicht vom Jadebusen bis an die Stadt Oldenburg. Südwestlich grenzt der Landkreis Wesermarsch an den Landkreis Oldenburg und im Süden an die Stadt Delmenhorst.

Das Wappen

Das Wappen des Landkreises Wesermarsch ist im Jahre 1950 im Rahmen eines öffentlichen Wettbewerbes entworfen worden. Der Nds. Innenminister hat dem Landkreis Wesermarsch am 02.02.1953 das Recht zur Führung dieses Wappens (einschl. entsprechendem Dienstsiegel) verliehen.

Das gespaltene Schild zeigt in der linken Hälfte die vor 1475 gebrauchten oldenburgischen "fiv Stucken", d. h. die beiden roten "ammerschen Balken" auf Gold (gelb) als Sinnbild für die Verbundenheit des Kreises mit dem alten Lande Oldenburg und für die politische Zugehörigkeit zu diesem. Die geteilte Hälfte rechts trägt im oberen silbernen (weißen) Felde eine nach rechts fahrende grüne Dreimastkogge, wie sie im 14. und 15. Jahrhundert als Kriegs- und Handelsschiff bei der Hanse auf der Weser üblich war, als Sinnbild für Handel und Gewerbe und die mit beiden seit alters eng verbundene, für den Kreis besonders bedeutungsvolle Seefahrt.

Das untere grüne Feld zeigt den historischen "Rüstringer Friesen" nach links schreitend , mit kurzem breitem Schwert, mit der als Sprungstock ausgebildeten Lanze, mit dem sogenannten "braunen", dem mit vier Kreisen versehenen kleinen Rundschild und der "fresche huwe" , so wie ihn auch das sogenannte 4. Rüstringer Landessiegel vom Jahre 1341 wiedergibt.

Der in Silber (weiß) dargestellte "Rüstringer Friese" weist auf die Stammeszugehörigkeit der Bevölkerung und deren traditionsbewußtes Eintreten für Freiheit und Recht hin. Das Grün versinnbildlicht die Landwirtschaft und deutet im Verein mit Silber (weiß) als naturgegebene Farben des Kreises dessen besondere landschaftliche Eigenart an.

Der Entwurf stammt von dem Architekten Dipl. Ing. G. Raths aus Brake.

Wissenswertes

Die Wesermarsch, sagen die Einheimischen, ist "flach wie eine Flunder". Oder wie ein Frühstücksbrett, könnte man auch meinen. Wer eine frische Brise liebt und dazu den weiten Blick über fette Weiden und das Meer, hat die Gegend zwischen Oberweser, Nordsee und Jadebusen schon immer gern besucht. Seit anderthalb Jahren schmückt sie sich mit einem Radrundkurs, der die schönsten Stellen der Wesermarsch auf vorbildhalfte Art erschließt.

Die Umrundung ist etwa 200 Kilometer lang, viele Vernetzungsstrecken sind zusätzlich eingewoben. Grundlage ist dabei das weitverzweigte Be- und Entwässerungssystem, das für diese Region überlebensnotwendig ist. Der Radler fährt neben Gräben, an und auf Deichen und passiert immer wieder Siele - Bauwerke, die den Binnenwasserstand regulieren und das Land und seine Bevölkerung vor dem "Blanken Hans" schützen.

(Für Landratten: vor Sturmfluten und Überschwemmungen)

Die Partnerschaft mit dem Meer, aber auch der häufige Kampf gegen seine Gewalten wird nachvollziehbar auf kunst- und kulturhistorischen Tafeln entlang der Route. Eindrucksvolle Aspekte des Deichbaus und Küstenschutzes werden "verklart" (wie die Norddeutschen sagen), ebenso wird über Schiffbau, Landwirtschaft sowie Sitten und Gebräuche der Region informiert.

Aufgereiht auf der Kette sind natürlich auch alle Ortschaften der Wesermarsch - allesamt besuchenswert. Unten im Süden (beziehungsweise gleich hinter Bremen) etwa Lemwerder, heute Standort der Flugzeugindustrie. Gleichzeitig erinnert hier ein Denkmal an die längst untergegangene Stedinger Bauernrepublik, deren Freiheitswille indes überlebt haben soll. In Brake lohnt unter anderem ein Besuch des Schifffahrtsmuseums. Nordenham, eine Stadt der Gegensätze: betriebsame Hafenatmosphäre und ein alter, beschaulicher Stadtkern. Oben in Butjadingen verlocken dann kleine Hafenorte zum Bummeln und Baden. Oder man lässt den Blick weit übers Meer schweifen, sieht den Möwen zu und die Fischkutter in See stechen. Eigentlich ist es egal, wo man in diesen Rundkurs einsteigt oder ihn verlässt.

Für Bahnreisende empfehlen sich mehrere Orte direkt auf der Route - oder aber Bremen und Bremerhaven. Von Bremen-Nord ist Lemwerder, von Bremerhaven Nordenham bequem mit der Weserfähre zu erreichen. Von der City Bremens nach Lemwerder führt auch der Weser-Radweg, der im Übrigen mit vielen Kilometern der Deutschen Sielroute identisch ist.